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Expertenbesuch vom Imker Herrn Handl

Berichte von ... (Bitte gewünschten Namen anklicken)

Aaron Arndt

Am 11.06.2008 kam Bienenexperte Herr Handl zu uns an die Schule. Er brachte ein geheimnisvolles schmales Häuschen mit. Danach erzählte er uns eine Geschichte von einer Biene, die im Harz verstarb und nach Millionen von Jahren zu Bernstein wurde. Nachdem er uns die Geschichte erzählt hatte, ließ er ein kleines Stück Bernstein, in dem eine Urameise eingeschlossen war, durchgehen.

Er erklärte uns auch viel über Pflanzen und zeigte uns danach ein Plakat, auf dem beschrieben wurde, wie ein Baum funktioniert. Herr Handl ließ aber nicht nur den Bernstein durchgehen, sondern auch Bienenwachs und Propolis. Und im 1. Weltkrieg, wenn ein Soldat verwundet war, schlug man ihm das Bein oder den Arm ab und machte Propolis auf die Wunde, damit es aufhörte zu bluten.

Auch schon im alten Ägypten, Griechenland und im Römischen Reich war Honig bekannt und begehrt. Zum Beispiel die Ägypter haben ihren Pharaonen Honig in Krügen, wenn er gestorben ist, in die Grabkammer hineingestellt.

Er erzählte sehr viel auch wie er zum Imker geworden ist und auch, dass vor 120 Jahren Honig die einzige süße Quelle bei den ganz normalen Dorfleuten war. Denn Zucker kannten nur reiche und wohlhabende Leute, wie z. B. Könige. Und deswegen hatte früher jeder Bauernhof seine eigene kleine Imkerei.

Ach ja, da war noch die Geschichte mit dem kleinen schmalen Häuschen, das nach Honig roch. Ihr dürft dreimal raten, was da drin war. Es waren Bienen mit der Königin. Die hatte auf dem Kopf einen blauen Punkt, damit man wusste - ahhha - das ist die Königin. Ich fand es sehr interessant.

Aaron Arndt, 4b

 

Simon

Herr Handl erzählte uns alles Wissenswerte über das Thema Bienen. Er erklärte uns die Entwicklung einer Biene. Die Bienenkönigin legt ein Ei in eine Wabe. Sie kann bis zu 2000 Eier am Tag legen. Aus dem Ei wächst eine Made. Sie wird zur Puppe und wächst weiter zur Biene. Die fertige Biene schlüpft aus der Wabe. Die Entwicklung vom Ei zur Biene dauert ca. 30 Tage und wird Metamorphose genannt. Die Lebensdauer einer ausgewachsenen Biene beträgt 30 Tage, 15-20 Tage davon verbringt sie als Arbeitsbiene im Stock. Die restlichen Tage sammelt sie Nektar.

Der Imker erzählte, dass die Bienenkönigin 5 Jahre alt werden kann. Das Alter der Bienenkönigin wird durch ein internationales Farbsystem bestimmt. Jeder Imker markiert seine Bienenkönigin immer mit der Farbe des Geburtsjahres. 2008 hat die Farbe rot, 2009 grün, 2010 blau, 2011 weiß, 2012 gelb und dann geht es wieder mit rot los.

Herr Handl erklärte, dass die Bienen vom Duft der Blüten angelockt werden. Sie saugen mit ihrem langen Rüssel Nektar aus dem Blütenkelch, dabei bestäuben sie mit dem Pollen, die an ihren Hinterbeinchen kleben, die Blüten. Den Nektar bringen sie in den Bienenstock. Dort wird er von den Arbeitsbienen zu Honig weiterverarbeitet. Der Nektar wird von Biene zu Biene weitergegeben. Jede behält sich einen Teil zur Nahrung, ca. die 18. Biene spritzt den Honig in die Wabe. Mit dem Wachs aus der Wachsdrüse der Biene wird die Wabe verschlossen.

Der Imker erklärte uns auch noch die Entstehung von Bernstein. Als Anschauungsmaterial brachte er einen Bienenkasten mit Glasscheiben und ein Bienenvolk mit 3-4 Tausend Bienen mit.

Der Expertenvortrag war sehr interessant und ich freue mich schon auf den Besuch bei ihm zu Hause.

Simon, 4b

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