Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Am 12.07.2007 besuchten wir, die beiden 8. Klassen der VS Fridolfing, die KZ-Gedenkstätte in Mauthausen.
Als wir durch das große Eingangstor gingen, sahen wir auf der linken Seite einige alte Häftlingsbaracken, die wir aber leider wegen Sturmschäden nicht betreten konnten. Weiter hinten kamen wir zu einer Mauer, hinter der sich der Friedhof befindet, der auf dem Gelände der früheren Quarantänebaracken angelegt worden ist. Danach gingen wir in das Museum, in dem viele Bilder von dem Konzentrationslager ausgestellt waren. Es waren Bilder, die das Leben im KZ darstellten. Sie zeigten Menschen, die bis auf die Knochen abgemagert waren und die Brutalität der SS-Männer. Nachher konnten wir die Verbrennungsöfen, die Gaskammer und den Sezierraum besichtigen. Uns wurde ganz unwohl, wenn wir nur daran dachten, dass hier Menschen getötet worden waren.
Als wir wieder im Freien waren, gingen wir zur "Todesstiege". Über diese Stiege erreichten wir den Steinbruch, in dem die Häftlinge arbeiten mussten. Auf dem Aufstieg über die Treppe mit fast 190 Stufen merkten wir, welche Belastung das Treppensteigen für die geschwächten Gefangenen gewesen sein musste, vor allem wenn man bedenkt, dass jeder einen 50 kg schweren Steinblock hoch schleppen musste.
Bei unserem Rundgang begegneten einige von uns einem Mann, der 1945 im Alter von 14 Jahren ins KZ Mauthausen gekommen war und dies überlebt hatte. Dieser alte Herr, der jetzt in Israel lebt, lobte uns für das Interesse, das wir für diese Gedenkstätte zeigten.
Durch diesen Besuch in Mauthausen bekamen wir einen kleinen Einblick, wie es den Menschen in einem KZ ergangen war.



