Eine blinde Frau zu Besuch in der VS Fridolfing
Heute war Frau Lischke bei uns in der Klasse. Sie ist blind, weil sie zu früh auf die Welt gekommen ist und im Brutkasten zu viel Sauerstoff bekommen hat. Ihr Mann und jemand aus dem Landratsamt haben sie begleitet.
Wir haben erfahren, wie die blinden Menschen in ihrem Alltag zurechtkommen. Frau Lischke hat einen Blindenstock, andere haben einen Blindenhund. Frau Lischke sagte: "Ein Hund hätte über 3000 Euro gekostet." Blinde haben eine spezielle Armbanduhr, die klingelt wenn man aufstehen muss. Auf dieser Uhr kann man die Uhrzeit ertasten. In einem Haus, in dem ein Blinder wohnt, ist es wichtig, nichts zu verstellen und nichts umzuräumen. Wenn man einen Blinden ansprechen möchte, weil er hilflos aussieht, sagt man zuerst: "Kann ich Ihnen helfen?" Frau Lischke hatte ein Gerät dabei, auf dem sie zum Schluss unsere Namen in Blindenschrift auf einen Streifen Papier geschrieben hat, den wir dann geschenkt bekamen.
Der Besuch war sehr interessant für uns.
Christian Wambach Klasse 3a


