"Und dann kam Alex!" von Karl Koch
Das für die Hauptschüler in der alten Turnhalle aufgeführte Theaterstück "Und dann kam Alex" handelt von einem 17- jährigen Schüler namens Alex B.
Der Schüler Alex B. erzählt in diesen Stück einen vergangenen Abschnitt aus seinen Leben, denn er wurde nach eigenen Aussagen über Jahre hinweg von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um diesen zu imponieren, schlägt er - als Mutprobe - einen wehrlosen älteren Mann. Alex weiß nicht, dass seine "Mutprobe" gefilmt und per Handy an andere Mitschüler gesendet wird. Das Video wird von Lehren der Schule entdeckt.
Alex flüchtet, dringt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule und will erzwingen, dass die Mitschüler gestehen, ihn gezwungen zu haben, den Mann zu schlagen. Sein Vorhaben misslingt. Nachdem er mehrere Stunden mit einigen Geiseln in einem Klassenraum verbracht hat, beschließt er sich das Leben zu nehmen. Doch bevor er abdrücken kann, kommt noch eine Mitschülerin die ihn von dieser Tat zurückhält.
Alex lebt in einer Welt, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Nähe und Anerkennung, andererseits aber durch Sprachlosigkeit und Ignoranz gleichermaßen.
In kurzen prägnanten Dialogszenen schildert Alex die Beziehung zu seinen Eltern, spricht über seine Wünsche und Ängste. Auch andere lässt er zu Wort kommen: Eine Jobvermittlerin, die Sekretärin der Schule, seine Eltern und zuletzt eine Mitschülerin.
Martina Otter-Huber


