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Die Hauptschule beteiligt sich an der Salzach Biennale

Die Schüler präsentieren einen Teil der ausgestellten Bilder

An der Salzach Biennale vom 27.02.09 bis 01.03.09 beteiligten sich die 5. – 9. Klassen der Volksschule Salzachtal in Fridolfing. Thematisch zusammengefasst in großen Wechselrahmen präsentierten die Schüler als Teil der Ausstellung ihre Arbeiten. Erstaunt konnten sich die Besucher über die Vielschichtigkeit des künstlerischen Wirkens an der hiesigen Hauptschule überzeugen.

Unter Anwendung vieler verschiedener Techniken wandelten die Schüler auch auf den Spuren bekannter Künstler. So gestalteten sie z. B. das „Rhinozeros“ von Albrecht Dürer mit schwarzen Finelinern nach. Eine andere Klasse entwarf Häuser im Stil Friedrich Hundertwassers. Mit kräftigen, poppigen Farben wurden „Nanas“ ausgemalt, die ihre Schöpferin Niki de Saint Phalle sicher begeistert hätten. „Das Lächeln der Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci war ebenfalls Grundlage einer Arbeit, wobei die Mona Lisa allerdings verfremdet wurde.

„Gemüsekopf“ nach Arcimboldo
„Mona Lisa – einmal anders“ nach Leonardo da Vinci
„Nanas“ – Hommage an Niki de Saint Phalle

 Im Herbst wurden Obst- und Gemüseköpfe in Anlehnung an Guiseppe Arcimboldos „Sommer“ gestaltet. Auch konzentrische Kreise nach Poul Gernes wurden – nur unter Verwendung von Komplementärfarben – gemalt. In den Farbkopien verschiedener Impressionisten wie z. B. Claude Monet, Edgar Degas oder Paul Cezanne wurden Chamäleons versteckt, die farblich genau in das Bild eingepasst werden  mussten.

„Geometrische Stadt“ und „Konzentrische Kreise“ nach Poul Gernes
"Chaos auf der Werkbank"
Tuschearbeit „Wo ist das Zebra versteckt?“

Bei einer Arbeit mit schwarzer Tusche versteckten Schüler ein Zebra im Urwald. Selbst geschnitzte Schilffedern und braune Tusche waren die Arbeitsmaterialien für eine Szene aus Gullivers Reisen. Mit Wasserfarben und Holzfarben stellten die Kinder geometrische Städte dar, malten Maiskolben oder fertigten auf phantasievolle Weise ihre Initialen an. Kreativität bewiesen die Schüler auch, als sie nach vorgegebenen Geschichten kleine Comics zeichneten oder in Neonfarben „Was geht in meinem Kopf vor?“ zeigten. In Manier der australischen Aborigines malten sie Schlangen und verschönerten diese mit „Dotpainting“.

Mit großem Eifer gestalteten die Schüler im Kunstunterricht ihre Bilder, wobei ihre Begeisterung besonders groß war, als sie erfuhren, dass ihre Werke bei einer Kunstausstellung gezeigt werden sollten.