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Erster-Hilfe-Kurs in den 5. und 7. Klassen
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         Erste-Hilfe-Kurs in den 5. und 7. Klassen

Frau Nowak gibt Ratschläge beim Anlegen eines Verbandes

Wie wichtig Erste Hilfe ist, wird Lehrern und Schülern nicht nur im Schulalltag, sondern besonders auch an Wandertagen oder im Rahmen von Schullandwochen bewusst. Und eben weil so schnell "etwas passieren" kann und weil Schüler wie Lehrer sich bei der Hilfestellung oftmals unsicher fühlen, reifte in uns der Gedanke, den Schülern Informationen aus erster Hand zugänglich zu machen.

Demnach wurde in den fünften und siebten Klassen ein Erste-Hilfe-Kurs von Bediensteten des Roten Kreuzes durchgeführt. Nach Beendigung des an drei Vormittagen zu jeweils vier Unterrrichtseinheiten stattfindenden Kurses erhielten die Schüler einen Erste-Hilfe-Ausweis.

Während 7M und 7a ihre Kurse bereits im Dezember absolvierten, waren 5a und 5b in den ersten beiden Schulwochen nach den Weihnachtsferien an der Reihe.

Ursula Nowak und Petra Rauter, Ausbilderinnen in Erster Hilfe beim BRK, informierten die Schüler altersgemäß über die Notwendigkeit der Hilfeleistung, die Anforderungen an den Ersthelfer und die möglichen Sofortmaßnahmen.

Was ist beim Absetzen eines Notrufes wichtig? Wie kann ein Verletzter aus dem Gefahrenbereich gerettet werden? Wann muss ich jemandem seinen Helm abnehmen? Wie lagere ich eine Person in der Stabilen Seitenlage?

Verbände an der Hand sind nicht immer einfach.
So sieht eine "Stabile Seitenlage" aus.
Zum Glück nur eine Übung!

Viele Fragen wurden nicht nur theoretisch beantwortet, sondern die Hilfsmaßnahmen konnten durch ausführliches, praktisches Üben von jedem Schüler trainiert werden. Selbst so dramatische Situationen wie der Herz-Kreislauf-Stillstand und damit der sofortige Beginn der Herz-Lungen-Wiederbelebung wurden nicht ausgespart, sondern an einer Puppe realitätsnah geübt.


Ist es so richtig?

Am dritten und letzten Schultag stand die Erstversorgung von Wunden auf dem Programm. Erst wurden die verschiedenen Arten von Wunden erklärt. So gibt es Schnitt-, Stich- Riss-, Schürf- Platz-, Quetsch-, Brand- und Ätzwunden. Und jede ist mit dem geeigneten Verband zu versorgen! Nach dem Überziehen der Einmalhandschuhe wurden also Verbände mit Heftpflaster, Mullbinde, steriler Wundauflage oder dem altbewährten Dreiecktuch fachgerecht angelegt und von Frau Nowak kritisch begutachtet.

Schließlich wurde den Schülern bewusst, dass durch Erste Hilfe Leben gerettet und erhalten werden kann, Schmerzen oder ein Schock gelindert bzw. verhindert werden und sie lernten, wie ein Notruf mit allen wichtigen Informationen durchzugeben ist.


Gut, wenn man dabei lachen kann.
Zum Schluss ein Dank von der Schulleitung.