Fridolfinger Erstklassler sind gut geschulte Buskinder
Die Fridolfinger Erstklasskinder absolvierten in Kooperation mit dem Busunternehmen Marx ein einstündiges Schulbustraining. Busfahrer Bernhard Strasser brachte den Kindern die drei Gefahrenbereiche vor dem Bus, im Bus und beim Verlassen des Busses näher und erklärte diese sehr anschaulich.
Schnell erkannten die Kinder, dass sie den Sicherheitsbereich von drei Schritten hinter der Bordsteinkante nicht verlassen und sich in einer Reihe hinter der Wartelinie anstellen sollen. Nur so ist ein rasches und sicheres Einsteigen in den stehenden Bus möglich.
Der gefüllte Wasserkanister „Karl-Heinz“ mit dem ungefähren Gewicht eines Erstklasslers zeigte bei einem Bremsversuch sehr deutlich, wie wichtig ein sicherer Sitzplatz für die Schulanfänger ist. Auch erkannten die Kinder schnell, dass nur eine normale Sprechlautstärke die Konzentration des Busfahrers gewährleistet.
Das drängelfreie Verlassen des Busses und das rasche Erreichen der Sicherheitslinie garantieren die schnelle Weiterfahrt des Schulbusses. Erst wenn die Kinder freie Sicht haben, können sie sicher die Straße überqueren. Als stolze Hilfsbusfahrer konnten sich einige Kinder selbst vom so genannten toten Winkel überzeugen.
Die Kinder der Klasse 1a und ihre Lehrerin Frau Trostner werden die gewonnenen Erkenntnisse im Unterricht weiter vertiefen. Alle waren sich am Ende der Stunde einig: So interessant kann Unterricht sein!
Foto und Artikel Brigitte Trostner

